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X-WR-CALDESC:Veranstaltungen im GEO-Zentrum an der KTB
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SUMMARY:Eröffnung des Erdbodenhauses
DESCRIPTION:Das Erdbodenhaus ist die neue Heimat der Bodenprofilsammlung Bayerns \nBodenbildung wird vom Ausgangsgestein\, Klima\, Relief und vielen anderen Faktoren beeinflusst. Das Landesamt für Umwelt dokumentiert diese Vielfalt als „konservierte Momentaufnahmen“ der natürlichen Bodenentwicklung und die Vielfalt der bayerischen Bodenlandschaften in einer Bodenprofilsammlung. Sie enthält Profile\, die lehrbuchhaft ausgeprägt\, landschaftstypisch\, selten\, interessant für die bodenkundliche Forschung sind und/oder schutzwürdige Böden\, die an ihrem natürlichen Standort nicht erhalten werden können (Archivfunktion). \nDie Bodenprofile wurden mit einer Klebetechnik konserviert. Dabei bleiben diagnostische Merkmale und Strukturen der Böden (zum Beispiel Gefüge) erhalten. Zusammen mit Laboranalysen steht die Bodenprofilsammlung als Diskussionsgrundlage für bodenkundliche Fragestellungen zur Verfügung. \nDie 280 präparierten Bodenprofile entstanden im Zuge der bodenkundlichen Landesaufnahme seit den 1950er Jahren und bilden heute eine weltweit einmalige\, umfangreiche Dokumentation der Böden Bayerns. Sie sind Teil des Bayerischen Geoarchivs\, das der Geologische Dienst am Landesamt für Umwelt aufgebaut hat und erhält. Die Ausstellung zeigt die Vielfalt und Faszination des Lebensraumes Boden und trägt damit zum Bodenbewusstsein bei. \nErdbodenhaus &#8211; Synergie von Inhalt und äußerer Form \nWer die Ästhetik des Zusammenspiels von Farben und Strukturen eines Bodenprofils auf sich wirken lässt\, spürt die Nähe zur Kunst – in dem Fall der Natur. Gerade in der Gesamtschau der in Bayern vorhandenen Menge von Bodenprofilen entsteht ein überraschender\, faszinierender und auch ästhetischer Eindruck vom Boden unter unseren Füßen. Diese Überlegungen führten zur Entscheidung\, ein Schaudepot zu errichten. \nAuf der Basis dieser Überlegungen entstand ein architektonisches Konzept für einen Neubau: \nDer ca. 115 qm große und 4\,40m hohe Baukörper gründet auf einer Bodenplatte\, die zugleich eine umlaufende Sitzstufe für die Besucher bildet. Der Einsatz von Beton wird auf das statisch und bodengutachterlich notwendige Minimum reduziert. Wie die Bodenprofile selbst\, besteht auch die Hülle des Gebäudes aus gewachsenem Boden. Die Stampflehmwände sind außerdem vollständig recycelbar\, sie werden wieder zu dem Boden\, aus dem sie gewonnen wurden. Eine nachhaltige\, leichte und auskragende Holzkonstruktion bildet zugleich einen geschützten Bereich für die sich mit Wind und Wetter verändernde\, lebendige Außenwand\, aber auch für die Besucher. Vitrinen und Ausstellungsflächen im Inneren sind den Bodenprofilen und dem Bodenbewusstsein gewidmet. Das Herzstück bildet der Archivraum für die 280 Bodenprofile – er gewährt durch die transparenten Türen gezielte Einblicke oder wird Teil einer Führung sein\, ganz im Sinne eines Schaudepots.  \nBodenschutz in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung \nBöden sind unsere Lebensgrundlage\, ohne die ein Leben auf der Erde nicht möglich ist. Der Schutz der Böden ist und bleibt eine der wichtigsten Aufgaben der Menschheit. Ausgangsgestein\, Klima\, Relief\, Vegetation\, Tier\, Mensch und Zeit &#8211; diese Faktoren steuern die Bodenbildung. Je nach Klima kann es zwischen 100 und 300 Jahre dauern\, bis sich eine ein Zentimeter dicke Bodenschicht durch Verwitterung von Gestein und den Abbau von organischem Material wie abgestorbenen Blättern bildet. Boden gilt deshalb als eine nicht erneuerbare Ressource. \nGerade weil die Böden so dünn sind\, sind sie empfindlich und durch das Handeln der Menschen gefährdet. Die geologische Vielfalt der Gesteine sowie die klimatischen Bedingungen führen zur Entstehung unterschiedlicher Böden. Sie alle versorgen Pflanzen mit Wasser und Nährstoffen\, filtern Schadstoffe aus dem Wasser und schützen so das Grundwasser. Diese positiven Eigenschaften können durch negative Umwelteinflüsse vermindert werden oder verloren gehen. Deshalb sind diese sog. Bodenfunktionen in den Bodenschutzgesetzen des Bundes und Bayerns besonders hervorgehoben und geschützt. \nDenn die verstärkte Wahrnehmung des Bodens in der Öffentlichkeit\, die Vermittlung von Wertvorstellungen über den Boden und seine wichtigen Funktionen spielen heute mehr denn je eine entscheidende Rolle. Boden ist nicht leblos – und schon gar nicht langweilig! Boden hat Geschichte\, ist spannend\, lehrreich und für uns alle lebensnotwendig! \n  \n
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SUMMARY:Sitzung des Kuratoriums der Stiftung GEO-Zentrum an der KTB
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SUMMARY:Nachmittag der Offenen Tür zur Eröffnung des Erdbodenhauses
DESCRIPTION:Nach der offiziellen Eröffnung am Vormittag steht das neue Ausstellungsgebäude am Nachmittag für die Öffentlichkeit offen. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit unseren Kooperationspartnern erwartet die Besucher. \nDas Erdbodenhaus ist die neue Heimat der Bodenprofilsammlung Bayerns \nBodenbildung wird vom Ausgangsgestein\, Klima\, Relief und vielen anderen Faktoren beeinflusst. Das Landesamt für Umwelt dokumentiert diese Vielfalt als „konservierte Momentaufnahmen“ der natürlichen Bodenentwicklung und die Vielfalt der bayerischen Bodenlandschaften in einer Bodenprofilsammlung. Sie enthält Profile\, die lehrbuchhaft ausgeprägt\, landschaftstypisch\, selten\, interessant für die bodenkundliche Forschung sind und/oder schutzwürdige Böden\, die an ihrem natürlichen Standort nicht erhalten werden können (Archivfunktion). \nDie Bodenprofile wurden mit einer Klebetechnik konserviert. Dabei bleiben diagnostische Merkmale und Strukturen der Böden (zum Beispiel Gefüge) erhalten. Zusammen mit Laboranalysen steht die Bodenprofilsammlung als Diskussionsgrundlage für bodenkundliche Fragestellungen zur Verfügung. \nDie 280 präparierten Bodenprofile entstanden im Zuge der bodenkundlichen Landesaufnahme seit den 1950er Jahren und bilden heute eine weltweit einmalige\, umfangreiche Dokumentation der Böden Bayerns. Sie sind Teil des Bayerischen Geoarchivs\, das der Geologische Dienst am Landesamt für Umwelt aufgebaut hat und erhält. Die Ausstellung zeigt die Vielfalt und Faszination des Lebensraumes Boden und trägt damit zum Bodenbewusstsein bei. \nErdbodenhaus &#8211; Synergie von Inhalt und äußerer Form \nWer die Ästhetik des Zusammenspiels von Farben und Strukturen eines Bodenprofils auf sich wirken lässt\, spürt die Nähe zur Kunst – in dem Fall der Natur. Gerade in der Gesamtschau der in Bayern vorhandenen Menge von Bodenprofilen entsteht ein überraschender\, faszinierender und auch ästhetischer Eindruck vom Boden unter unseren Füßen. Diese Überlegungen führten zur Entscheidung\, ein Schaudepot zu errichten. \nAuf der Basis dieser Überlegungen entstand ein architektonisches Konzept für einen Neubau: \nDer ca. 115 qm große und 4\,40m hohe Baukörper gründet auf einer Bodenplatte\, die zugleich eine umlaufende Sitzstufe für die Besucher bildet. Der Einsatz von Beton wird auf das statisch und bodengutachterlich notwendige Minimum reduziert. Wie die Bodenprofile selbst\, besteht auch die Hülle des Gebäudes aus gewachsenem Boden. Die Stampflehmwände sind außerdem vollständig recycelbar\, sie werden wieder zu dem Boden\, aus dem sie gewonnen wurden. Eine nachhaltige\, leichte und auskragende Holzkonstruktion bildet zugleich einen geschützten Bereich für die sich mit Wind und Wetter verändernde\, lebendige Außenwand\, aber auch für die Besucher. Vitrinen und Ausstellungsflächen im Inneren sind den Bodenprofilen und dem Bodenbewusstsein gewidmet. Das Herzstück bildet der Archivraum für die 280 Bodenprofile – er gewährt durch die transparenten Türen gezielte Einblicke oder wird Teil einer Führung sein\, ganz im Sinne eines Schaudepots.  \nBodenschutz in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung \nBöden sind unsere Lebensgrundlage\, ohne die ein Leben auf der Erde nicht möglich ist. Der Schutz der Böden ist und bleibt eine der wichtigsten Aufgaben der Menschheit. Ausgangsgestein\, Klima\, Relief\, Vegetation\, Tier\, Mensch und Zeit &#8211; diese Faktoren steuern die Bodenbildung. Je nach Klima kann es zwischen 100 und 300 Jahre dauern\, bis sich eine ein Zentimeter dicke Bodenschicht durch Verwitterung von Gestein und den Abbau von organischem Material wie abgestorbenen Blättern bildet. Boden gilt deshalb als eine nicht erneuerbare Ressource. \nGerade weil die Böden so dünn sind\, sind sie empfindlich und durch das Handeln der Menschen gefährdet. Die geologische Vielfalt der Gesteine sowie die klimatischen Bedingungen führen zur Entstehung unterschiedlicher Böden. Sie alle versorgen Pflanzen mit Wasser und Nährstoffen\, filtern Schadstoffe aus dem Wasser und schützen so das Grundwasser. Diese positiven Eigenschaften können durch negative Umwelteinflüsse vermindert werden oder verloren gehen. Deshalb sind diese sog. Bodenfunktionen in den Bodenschutzgesetzen des Bundes und Bayerns besonders hervorgehoben und geschützt. \nDenn die verstärkte Wahrnehmung des Bodens in der Öffentlichkeit\, die Vermittlung von Wertvorstellungen über den Boden und seine wichtigen Funktionen spielen heute mehr denn je eine entscheidende Rolle. Boden ist nicht leblos – und schon gar nicht langweilig! Boden hat Geschichte\, ist spannend\, lehrreich und für uns alle lebensnotwendig! \n  \n
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